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Dragons reisen zum "Endspiel" nach Zagreb

Die Artland Dragons haben sich am heutigen Montagvormittag mit dem Teambus auf den Weg zum Flughafen Münster gemacht, um von dort über München nach Zagreb (Kroatien) zu fliegen. Dort steht am morgigen Dienstag, 9. März, ab 18 Uhr das entscheidende Duell in der EuroChallenge-Gruppe J um den Einzug ins Viertelfinale an. Mit einem Sieg kann sich die Mannschaft von Dragons-Headcoach Thorsten Leibenath den Gruppensieg sichern und damit das Heimrecht in der Best-of-three-Viertelfinalserie. Gegner wäre dann das russische Team Krasnye Krylia Samara. Bei einer Niederlage müssten die Quakenbrücker Basketballer gleichzeitig auf eine Niederlage von Belgrad zu Hause gegen Lüttich hoffen, um doch noch weiterzukommen. Bei diesem Szenario käme es im Viertelfinale zum deutsch-deutschen Duell gegen die BG Göttingen.




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Für KK Zagreb stehen die Zeichen genauso wie für die Dragons. Auch die Kroaten müssen gewinnen, um sicher weiterzukommen und bei einer Niederlage auf einen Ausrutscher von Belgrad hoffen. Am Samstagabend verlor die Mannschaft von KK-Headcoach Denis Bajramovic 76:87 gegen den Adria-Liga-Tabellenführer und Euroleague-Top-16-Teilnehmer Cibona Zagreb. Allerdings fehlten den Kroaten in Damir Mulaomerovic, Vladimir Krstic und Damir Miljkovic gleich drei Leistungsträger.

„Für uns ist es nicht wichtig, wer für Zagreb aufläuft“, sagt Dragons-Headcoach Thorsten Leibenath. „Denen gehen die Spieler nicht aus.“ Ganze 18 Akteure hat Bajramovic in der EuroChallenge schon eingesetzt. Bester Werfer der Kroaten ist Krunoslav Simon, der im Schnitt 15,8 Punkte erzielt und auch die meisten Rebounds holt (6,3 pro Spiel). Zweistellig punkten zudem Aufbauspieler Mulaomerovic (14,5) und Center Luka Zoric (13,4).

Für Leibenath zählt vor allem eins: „Wir müssen uns auf ihre Spielweise einstellen und unserer Spiel spielen. Das ist uns im Hinspiel nicht so gut gelungen.“ Die Partie vor einem Monat verloren die Dragons knapp nach Verlängerung 70:72. Neben Simon und Zoric hatte den Quakenbrückern in der Partie auch der 34-jährige Veteran Nikola Prkacin mit zwölf Zählern weh getan.

„Es ist wichtig, dass wir das Tempo diktieren und schnell spielen“, sagt Leibenath, der sich bis morgen offen halten wird, welche zwölf Spieler er aufstellt. Wie in der Beko Basketball Bundesliga müssen auch in der EuroChallenge vier deutsche Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen. Die Dragons sind mit ihren neun US-Amerikanern nach Kroatien gereist, von denen somit einer morgen pausieren muss.
 

http://www.artlanddragons.de
erstellt am 08.03.2010

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